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000251111 150__ $$aSFB 940: Volition und kognitive Kontrolle: Mechanismen, Modulatoren, Dysfunktionen$$y2012 - 2024
000251111 371__ $$aProfessor Dr. Thomas Goschke
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000251111 680__ $$aZiel des SFB ist die Entschlüsselung der kognitiven und neuronalen Mechanismen, die der willentlichen Kontrolle zielgerichteter Handlungen sowie Beeinträchtigungen der Selbstkontrollfähigkeit zugrunde liegen. Die Fähigkeit, Handlungen willentlich kontrollieren zu können, ist Grundlage personaler Autonomie und gehört zu den beeindruckendsten, aber zugleich am wenigsten verstandenen Leistungen, zu denen uns unser Gehirn befähigt. Auf der anderen Seite sind Beeinträchtigungen der Selbstkontrolle ein Merkmal zahlreicher schädlicher Verhaltensmuster (wie ungesunde Ernährungsgewohnheiten, Substanzkonsum oder Verhaltensabhängigkeiten), die mit negativen Folgen für den Einzelnen und hohen gesellschaftlichen Kosten verbunden sind. Der SFB adressiert damit nicht nur eine der großen Herausforderungen der psychologischen und neurowissenschaftlichen Grundlagenforschung, sondern zugleich ein Thema von hoher gesellschaftlicher Relevanz. Unser Forschungsprogramm beruht auf einer integrativen Rahmentheorie, derzufolge willentliche Kontrolle auf der dynamischen Interaktion multipler neurokognitiver Systeme beruht. Auf der Grundlage dieser Rahmentheorie untersuchen die drei Projektgruppen die folgenden Schlüsselfragen. (A) Mechanismen. Welche kognitiven Mechanismen und neuronalen Systeme liegen der willentlichen Steuerung zielgerichteter Handlungen, der flexiblen Anpassung des Verhaltens an wechselnde Ziele und sich verändernde Umwelten sowie der Fähigkeit zur Selbstkontrolle (d.h. der Unterdrückung impulsiver Reaktionen und momentaner Bedürfnisse zugunsten langfristiger Ziele) zugrunde? (B) Modulatoren. Wie werden volitionale Kontrollprozesse durch motivationale Faktoren, Persönlichkeitseigenschaften sowie Stress und assoziierte Neurotransmittersysteme beeinflusst, und wie verändern sich diese Systeme über die Lebensspanne? (C) Dysfunktionen. Welche Mechanismen liegen Beeinträchtigungen der willentlichen Selbststeuerung bei Substanzstörungen, Verhaltensabhängigkeiten, Essstörungen und Zwangshandlungen zugrunde? Der SFB integriert ein breites Spektrum von Methoden der experimentellen und biologischen Psychologie, der kognitiven, komputationalen und sozialen Neurowissenschaft sowie der klinischen Psychologie, Psychiatrie und Entwicklungsneurowissenschaft. Aufbauend auf einer Vielzahl neuer empirischer Ergebnisse und theoretischer Erkenntnisse der bisherigen Förderperioden soll in der letzten Förderperiode besonderes Gewicht auf drei - alle Projektbereiche übergreifenden - Zielen liegen: (i) der Integration der bislang wenig beachteten Rolle sozial-kognitiver Prozesse in die Forschung zur willentlichen Kontrolle; (ii) der Nutzung neuer Technologien zur Überwindung der Kluft zwischen Laborexperimenten und der Messung von realem Alltagsverhalten; und (iii) der Entwicklung komputationaler Modelle der kognitiven Kontrolle. Wir erwarten, dass der SFB damit Grundlagen für verbesserte Prävention und Therapie von Selbstkontrollstörungen legen wird.
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