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150 _ _ |a TRR 161: Quantitative Methoden für Visual Computing
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371 _ _ |a Professor Dr. Daniel Weiskopf
450 _ _ |a DFG project G:(GEPRIS)251654672
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510 1 _ |a Deutsche Forschungsgemeinschaft
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680 _ _ |a Der Sonderforschungsbereich befasst sich mit den grundlegenden Herausforderungen der Digitalisierung und des Informationszeitalters, insbesondere mit der Frage, wie man mit den massiv wachsenden Datenmengen, die täglich von Computern erzeugt und verarbeitet werden, umgehen kann. Es gibt einen starken Trend zu automatischen, rein maschinenbasierten Ansätzen zur Bewältigung dieser Datenflut. Jedoch ist dieser Trend mit gesellschaftlichen, ethischen und politischen Fragen verbunden: Wie können wir den Menschen noch in die Entscheidungsfindung einbeziehen und wie erhalten wir die Möglichkeit, dabei selbstbestimmt zu handeln? Visual Computing stellt sich dieser Herausforderung, indem es eine menschenzentrierte Perspektive auf Datenanalyse, -verarbeitung und -kommunikation einnimmt. Im Wesentlichen kombiniert es verschiedene Teilgebiete der Informatik, die sich mit visuellen Darstellungen und Interaktion befassen – Visualisierung, Computergrafik, Bildanalyse, Computer Vision und Mensch-Computer-Interaktion – und stellt Verbindungen zur Psychologie her. Nur durch diese kombinierte Sichtweise kann Visual Computing die schwierigen Probleme angehen, die sich aus der gemeinsamen Betrachtung der verschiedenen technischen und algorithmischen Aspekte im Wechselspiel mit uns Menschen ergeben. Unser Ziel ist es, Visual Computing als kombiniertes Gebiet voranzubringen, nicht als getrennte Teilgebiete. Um einen zuverlässigen und überprüfbaren Fortschritt zu erreichen, müssen wir Quantifizierung berücksichtigen. Unser langfristiges Ziel ist es, eine übergreifende Tradition quantitativer Methoden für Visual Computing zu etablieren, welche vergleichende Bewertungen und Reproduzierbarkeit ermöglicht und damit eine Grundlage für die Weiterentwicklung der Grundlagenforschung in diesem Bereich schafft und dabei auch wichtigen realen Anwendungen dient. Wir haben schon in der bisherigen Laufzeit des Sonderforschungsbereichs quantitative Modelle für Visual Computing, adaptive Algorithmen, die sich die Quantifizierung zunutze machen, verbesserte Mensch-Computer-Interaktion sowie fortgeschrittene Anwendungen entwickelt und werden dies auch weiterhin tun. Die dritte Förderperiode wird zudem neue Forschungsfragen angehen, z. B. die Messung und Verbesserung der Aussagekraft von Visualisierungen, die Entwicklung von Techniken und Modellen für Mixed Reality und die Umsetzung unserer Forschungsergebnisse in die Praxis der realen Welt, indem wir unsere Methoden, Datensätze und andere Ergebnisse einem breiten Spektrum von Personen in Wissenschaft, Industrie, Bildung und Gesellschaft im Allgemeinen zur Verfügung stellen. Der Sonderforschungsbereich ermöglichte es uns, in den vergangenen acht Jahren quantitative Visual-Computing-Methoden voranzutreiben. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit unseren angepassten und erweiterten Schwerpunkten auch weiterhin wesentliche Beiträge zur Visual-Computing-Forschung leisten und unsere Informationsgesellschaft mitgestalten können.
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Marc 21