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000252329 150__ $$aGRK 2073: Die Integration von theoretischer und praktischer Wissenschaftsphilosophie$$y2015 - 2024
000252329 371__ $$aProfessor Dr. Torsten Wilholt
000252329 450__ $$aGRK 2073$$wd$$y2015 - 2024
000252329 5101_ $$0I:(DE-588b)2007744-0$$aDeutsche Forschungsgemeinschaft$$bDFG
000252329 680__ $$aDas zentrale Ziel des Graduiertenkollegs besteht darin, theoretische und praktische Wissenschaftstheorie in zwei Sinnen zu integrieren: Erstens durch philosophische Forschung, die praktische Philosophie (d. h. Forschungsethik, politische Philosophie der Wissenschaft) mit theoretischer (d. h. Logik, Methodologie, Erkenntnistheorie und Metaphysik der Wissenschaft] verbindet; zweitens durch Analyse der Verknüpfungen zwischen Verbindungen zwischen der kognitiven Dimension der Wissenschaften (Theorien, Hypothesen, Diskurse, Modelle) und der materiellen Kultur der Wissenschaften (Objekte, Apparaturen, Experimente, Praktiken). Die Überschneidungsfelder, die somit das Forschungsprogramm des Kollegs definieren, sind voller fruchtbarer und oft auch aktuell besonders relevanter philosophischer Forschungsfragen, von denen viele bereits in der ersten Förderperiode produktiv bearbeitet wurden. Die beantragte zweite Förderperiode soll diese erfolgreiche Forschungslinie fortsetzen und um neue Themen bereichern, die sich sowohl aus der Entwicklung aktueller Fragestellungen zu den Zielen und Mitteln wissenschaftlicher Forschung ergeben (z. B. Unsicherheit in der Klimamodellierung, die sich verändernden Anreizstrukturen der Wissenschaft) als auch aus der Entwicklung philosophischer Debatten (z. B. epistemische Gerechtigkeit und ihre Beziehung zur Wissenschaft oder die Metaphysik der wissenschaftlichen Praxis). Um ein ausreichendes Maß an methodischer Kohärenz angesichts des breiten inhaltlichen Rahmens zu gewährleisten, ist das Kolleg disziplinär auf die Philosophie ausgerichtet. Hierzu bringt es die ausgewiesenen Stärken in der theoretischen und praktischen Wissenschaftsphilosophie des Instituts für Philosophie der Leibniz Universität Hannover und der Abteilung Philosophie der Universität Bielefeld zusammen. Die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen beiden Einrichtungen wurde durch die erfolgreiche Arbeit des Graduiertenkollegs während der ersten Förderperiode gestärkt. Mercator Fellow Chrysostomos Mantzavinos wird zusätzliche Expertise in der Philosophie der Wirtschaftswissenschaften einbringen. In seinem Qualifizierungs- und Betreuungskonzept setzt das Kolleg auf fachliche Vertiefungen durch Forschungskolloquien, Theoriewerkstätten, Peer Groups und Tutorials, auf internationale Elemente wie Auslandsaufenthalte und Workshop-Organisationen sowie auf spezifische Qualifikationsmaßnahmen zur Steigerung akademischer Kompetenzen. In der zweiten Förderperiode wird dies auch eine methodologische Schulung in empirischen Methoden für die Durchführung von Fallstudien zur zeitgenössischen Wissenschaft umfassen. Die Einbindung von Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftlern erweitert den thematischen und methodischen Horizont der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Hinzu kommen gezielte Maßnahmen zur Chancengleichheit sowie berufsqualifizierende Förderangebote.
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