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000253916 150__ $$aFOR 2509: Das Zusammenspiel Dolichol-abhängiger Glykosylierungstypen: von Molekülen zu Krankheitsmodellen$$y2017 - 2025
000253916 371__ $$aProfessorin Dr. Sabine Strahl
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000253916 680__ $$aGlykane sind in allen Lebewesen die komplexesten posttranslationalen Proteinmodifikationen, die man heute kennt. Sowohl die Protein N-Glykosylierung, als auch C-Mannosylierung and O-Mannosylierung sind hoch konservierte Glykosylierunsarten, von denen jede einzelne eine wichtige Rolle für die Entwicklung von Tieren und Menschen spielt. Die Biosynthesewege dieser drei Glykantypen beginnen im Endoplasmatischen Retikulum, benötigen das Lipid Dolichol und konkurrieren sowohl um Mannosedonoren als auch um Akzeptorproteine, welche oftmals heterogene Glykane tragen. Derzeit sind über 30 verschiedene Gene innerhalb dieser Biosyntheserouten im Endoplasmatischen Retikulum bekannt, deren Mutationen zu schwerwiegenden multisystemischen Krankheiten, den sogenannten Congenital Disorders of Glycosylation (CDG-I) führen. Das Ausmaß dieser Krankheitsbilder unterstreicht die physiologische Bedeutung der Glykane.Traditionell werden Protein N-Glykosylierung, C- and O- Mannosylierung unabhängig voneinander untersucht. Die räumliche Nähe, sowie die Konkurrenz um Substrate machen jedoch klar, dass die sehr komplexen CDG Krankheitsbilder nur dann verstanden werden können, wenn neben den molekularen Einzelheiten der individuellen Wege auch deren vielschichtige Verflechtung analysiert wird. Dazu bedarf es der Zusammenarbeit sehr unterschiedlicher Disziplinen. Im Rahmen des vorliegenden Verbundantrags hat sich ein ausgewiesener Wissenschaftlerkreis zusammengefunden. Der kooperative Verbund umfasst, neben den Expertisen in den Bereichen N-Glykosylierung, C- and O- Mannosylierung, spezialisiertes Wissen in den Feldern Strukturbiologie, Biochemie der Lipide, Proteomics, Glykoproteomics, Glykomics und Lipidomics, sowie Entwicklungsbiologie. Das hohe Niveau der kooperierenden Gruppen garantiert, dass auch jüngste methodische Entwicklungen in den einzelnen Fachgebieten zur Anwendung kommen. Unser langfristiges Ziel ist das Verständnis der Dolichol-abhängigen Glykosylierungswege auf molekularer, zellulärer und systemischer Ebene zu verbessern und damit die Entwicklung neuer diagnostischer und therapeutischer Verfahren zu ermöglichen.
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