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    <subfield code="a">Die Muster der Wissensverbreitung: Überlieferung und Rezeption jüdischer Esoterik in Handschrift und Druck im frühneuzeitlichen Ostmitteleuropa</subfield>
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    <subfield code="a">Professorin Dr. Agata Paluch</subfield>
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    <subfield code="a">Deutsche Forschungsgemeinschaft</subfield>
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    <subfield code="a">"Patterns of Knowledge Circulation" zielt darauf ab, die erste umfassende Untersuchung der Überlieferung und Rezeption jüdischer mystischer und magischer Texttraditionen im frühneuzeitlichen Ostmitteleuropa bereitzustellen. Das Projekt versucht, die als Reaktion auf frühere Texte und Artefakte entstandenen Formen textueller Manifestationen und kabbalistischer (d. h. jüdisch-esoterischer) Ausdrucksformen aus der Perspektive von Texttechnologien, Mediengeschichte und Materialität esoterischen Wissens im nachmittelalterlichen Ost- und Mitteleuropa zu analysieren. Die Wissenschaft hat zuvor die sogenannte aschkenasische, oder ostmitteleuropäische, Kabbala als "unoriginell", "sich wiederholend" oder einfach empfänglich für Innovationen charakterisiert, die ihren Ursprung außerhalb der aschkenasischen Welt haben. Dieses Projekt hinterfragt solche Interpretationen kabbalistischer Text- und Kulturdynamiken jenseits der binären Begriffe "authentisch/Original" und "Kopie/Reproduktion". Stattdessen werden die Praktiken des Kopierens, Nachahmens, Reproduzierens, Übertragens, Wiederauftretens oder Übersetzens in der Geschichte der jüdischen Textualität in Ost- und Mitteleuropa kritisch neu bewertet - mit Augenmerk auf die transformativen Qualitäten und allgemeineren Bedingungen dieser Prozesse. In seiner letzten Phase zielt dieses Projekt darauf ab, die komplexe Multiformalität und Mehrsprachigkeit des jüdischen esoterischen Wissens im frühneuzeitlichen Ostmitteleuropa anzugehen, indem es den Korpus der aschkenasischen magischen und kabbalistischen Manuskripttexte weiter analysiert. Zunächst wird unsere Forschungsgruppe Manuskripte untersuchen, die in eine einzige materielle Entität transkribiert wurden, jedoch in mehr als eine jüdische Sprache, ob formal oder landessprachlich. Anschließend werden wir eine detaillierte Beschreibung und Analyse grafischer Darstellungen jüdischen esoterischen Wissens innerhalb desselben Korpus materieller Texte liefern, wobei wir die Verbindungen zwischen den semantischen und materiell-visuellen Sprachschichten innerhalb der betrachteten Texttraditionen betonen. Diese beiden miteinander verknüpften Forschungslinien zielen darauf ab, die multiformalen und mehrsprachigen Formen der jüdisch-esoterischen Wissensbildung im frühneuzeitlichen ost- und mitteleuropäischen Kontext erstmals vertieft zu entwickeln und dieses Forschungsgebiet für weitere vergleichende, interkulturelle und transnationale Analysen zu öffnen.</subfield>
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