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000257553 150__ $$aOffene Phase II Studie mit Sirolismus in Patienten mit segmentalem Überwuchssyndrom (SIPA-SOS)$$y2019 - 2024
000257553 371__ $$aDr. Friedrich Kapp
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000257553 680__ $$aSegmentale Überwuchssyndrome sind seltene Erkrankungen, die Weichteilläsionen, Skelettwachstumsstörungen und Gefäßfehlbildungen aufweisen. Diese sind bereits bei Geburt oder im frühen Lebensalter vorhanden und zeigen ein kontinuierliches Fortschreiten. In der Folge leiden Patienten unter schweren funktionellen und ästhetischen Problemen, die zu einer verminderten Lebensqualität und neuropsychologischen Problemen führen. Bis vor kurzem konnten als Therapie nur chirurgische Eingriffe, Sklerotherapie und/oder Embolisation sowie konservative Maßnahmen wie orthopädischen Hilfsmittel und symptomorientierende Behandlungen angeboten werden. Erst vor kurzem wurden genetische Veränderungen in den betroffenen Geweben identifiziert, die alle den mTOR-Signalweg betreffen: z.B. Mutationen im PI3KCA Gen beim CLOVE-Syndrom, AKT1 Mutationen beim Proteus-Syndrom sowie PTEN-Keimbahnmutationen beim Cowden- oder SOLAMEN-Syndrom. Diese Daten und erste Fallberichte über den erfolgreichen Einsatz des mTORInhibitors „Sirolimus“ lassen auf eine Heilung dieser Erkrankungen hoffen. In der Phase-II-Studie können Patienten mit einem segmentalen Überwuchssyndrom eingeschlossen werden, die mindestens eine progrediente Läsion aufweisen. Diese Läsion wird über einen Beobachtungszeitraum von 6 Monaten dokumentiert. Nach dieser Kontrollphase folgt eine 6-monatige Behandlungsphase mit Sirolimus. Das primäre Ziel der Studie ist es, die Veränderung der Größe einer definierten Läsion in MRT-Untersuchungen zu Beginn der Kontrollphase sowie zu Beginn und am Ende der Behandlung zu bestimmen. Des Weiteren werden ästhetische Veränderungen, Beeinträchtigung der Lebensqualität und neuropsychologischen Testergebnisse, sowie Biomarker, Pharmakodynamik und Sicherheit der Therapie untersucht. Das Ergebnis könnte zu einer ersten zielgerichteten, medikamentösen Therapie bei Überwuchssyndromen führen.
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