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    <subfield code="a">Wahrnehmungs- und Wirkungsformen der Oper, Berlin ca. 1815–1828</subfield>
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    <subfield code="a">Professor Dr. Fabian Kolb</subfield>
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    <subfield code="a">Deutsche Forschungsgemeinschaft</subfield>
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    <subfield code="a">Am Beispiel Berlins zwischen ca. 1815 und 1828 möchte das Projekt die Musiktheaterpraxis der Zeit unter besonderer Berücksichtigung der komplexen Wechselverhältnisse zwischen den produktionsästhetischen, institutionellen und kulturpolitischen wie speziell auch den vielschichtigen wahrnehmungs- und rezeptionsgeschichtlichen Dimensionen in den Blick nehmen. In einem neuen integrativen historiographischen Forschungsansatz zu berücksichtigen sind dabei gerade solche bis dato gänzlich vernachlässigte Aspekte wie die Verlagsproduktion und Vermarktung von Opernderivaten und bearbeitungen sowie die Präsenz von sogenannten Favorit-Stücken und anderen Teilen aus Opern im zeitgenössischen Konzertbetrieb, aber auch Faktoren wie die sich ausdifferenzierende Publikumsstruktur und die Frage nach bestimmten Erwartungshaltungen, Rezeptionsmustern und Popularitätsmomenten wie etwa die Sängerbesetzung bzw. die Beliebtheit einzelner Gesangs-Stars. Auf Basis einer differenzierten empirischen Datenerhebung und Rekonstruktion des Repertoires und Spielplans der Hoftheater und des Königsstädtischen Theaters (mit Hilfe einer relationalen Datenbank inklusive exakter Aufführungszahlen einzelner Opern und deren Datierungen, Klärung der jeweiligen Fassungen und Einrichtungen, Besetzungen und Rezeptionszeugnissen) werden so innerhalb einer neuen umfassenderen Methoden-Matrix exemplarisch Phänomene wie die Berliner Freischütz-Euphorie, die öffentliche Spontini-Wahrnehmung, die Berliner Rossini-Begeisterung und der Virtuosen-Kult um einzelne Sängerinnen und Sänger untersucht und in ihren vielfältigen Interrelationen mit dem Musikmarkt und dem Verlagswesen (speziell bei Adolph Martin Schlesinger) ergründet. Diese Perspektive verspricht neue Erkenntnisse zu Erfolgs- und Selektionsprozessen und den Konstituenten der Geschmacks- und Kanonbildung ebenso, wie sie neue generelle Einsichten zum Musik- und Opernverständnis der Zeit insgesamt eröffnet.Ausgehend von Vorarbeiten soll aus dem Projekt eine Open-Access-Datenbank hervorgehen, die die Opernpflege in Berlin zwischen 1815 und 1828 präzise erfasst und in den unter einander verknüpften Kategorien "Libretto", "Librettovertonung", "Fassung", "Aufführungsserie", "Aufführung", "Sängerbesetzung", »Bearbeitungen / Verlagsprodukte« und »Rezensionen / Besprechungen« recherchierbar macht. Dokumentiert werden die Projektergebnisse ferner im Rahmen zweier Monographien (Qualifikationsschriften) und einer Fallstudie, die sich den verschiedenen Rezeptionsphänomenen widmen. Interdisziplinäre Workshops flankieren die Projektforschungen; im Frühjahr/Sommer 2021 findet anlässlich der 200. Jahrestage der Berliner Uraufführungen von G. Spontinis Olympia (deutsche Fassung) und C. M. von Webers Freischütz ein internationales Abschluss-Symposion statt.</subfield>
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