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    <subfield code="a">'Fear Profiles': Identifikation und Charakterisierung von individuellen Verläufen von Angst und Furcht</subfield>
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    <subfield code="a">Professorin Dr. Tina Barbara Lonsdorf</subfield>
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    <subfield code="a">Deutsche Forschungsgemeinschaft</subfield>
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    <subfield code="a">Die Zeit ist reif für einen Paradigmenwechsel im Bereich der experimentellen Angst- und Furchtforschung. In den vergangenen Jahrzehnten haben klinische und experimentelle Arbeiten durch populationsbasierte Schlussfolgerungen wichtige Einblicke in generische Grundlagen geliefert, während individuelle Unterschiede als "Restvarianz" weitgehend vernachlässigt oder isoliert untersucht wurden.In diesem Projekt werden individuelle Unterschiede dagegen als einzigartige Gelegenheit und vielversprechender Ansatzpunkt für einen neuartigen, wegweisenden Ansatz gesehen. Ich schlage vor, Heterogenität in der Population als Möglichkeit für neue mechanistische Einblicke in angst- und furchtbezogene Prozesse zu nutzen, die über traditionelle konfirmatorische oder refusive a-priori-Theorien hinausgehen. Dies wird in einer Reihe von systematischen, multi-methodologischen und -variaten Studien implementiert, die gut etablierte experimentelle Paradigmen mit hochmodernen technischen Geräten und Methoden kombiniert. Von besonderer Bedeutung ist hierbei, dass das experimentelle Design, die Teilnehmerauswahl sowie die Datenanalyse in diesem Projekt auf die Detektion und Nutzung individueller Unterschiede zugeschnitten werden.Das Programm wird, zunächst in einer bevölkerungsrepräsentativen Stichprobe, die Identifizierung empirisch basierter Untergruppen ermöglichen, die sich in beobachtbaren Verhaltens-, neurobiologischen oder physiologischen Reaktionen in Schlüsselprozessen in Angst und Furcht unterscheiden (FEAR PROFILES). Diese Gruppen werden anschließend in Bezug auf neurofunktionale, neurostrukturelle, biologische, experimentelle und psychologische Faktoren ('deep and digital phenotyping') charakterisiert, die in einen (teilweise longitudinalen) prädiktiven Rahmen integriert werden.Ich erwarte, dass die Ergebnisse einen einzigartigen Beitrag zu einem vertieften Einblick in die multikausale Ätiopathologie von Angst und Furcht liefern und zudem methodische Fortschritte für die Erforschung individueller Unterschiede liefern, die auch für andere Disziplinen von Relevanz und Interesse sind. Letztendlich antizipiere ich Einblicke in subgruppenspezifische, mechanistische Defizite die eine Grundlage für die zukünftige Entwicklung mechanistisch basierter klinischer Interventions- und Präventionsprogramme bilden könnten. Dies könnte letztlich einen entscheidenden Beitrag dazu leisten die ständig wachsende Belastung durch Angststörungen für die Gesellschaft und den einzelnen Patienten zu reduzieren.</subfield>
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