000261629 001__ 261629
000261629 005__ 20250210173050.0
000261629 0247_ $$aG:(GEPRIS)426654414$$d426654414
000261629 035__ $$aG:(GEPRIS)426654414
000261629 040__ $$aGEPRIS$$chttp://gepris.its.kfa-juelich.de
000261629 150__ $$aWallfahrtsarchitektur als Erfahrungsraum: Sakraltopographie und visuelle Präsentation von Gnadenstätten in der Frühen Neuzeit (Stiftskirche Heilig-Kreuz Polling; Schönenbergkirche Ellwangen)$$y2019 - 2024
000261629 371__ $$aPrivatdozent Dr. Ulrich Fürst
000261629 371__ $$aDr. Yvonne Northemann
000261629 450__ $$aDFG project G:(GEPRIS)426654414$$wd$$y2019 - 2024
000261629 5101_ $$0I:(DE-588b)2007744-0$$aDeutsche Forschungsgemeinschaft$$bDFG
000261629 680__ $$aDas Projekt fragt in zwei Fallstudien danach, wie ein ‚gnaden- und wunderreicher Ort‘ in seiner architektonischen Ausgestaltung medial lanciert wurde. Auf welche Weise wurden in liturgisch wie baulich komplexen Konstellationen architektonische Konzepte entwickelt, die kultisch praktikabel und zugleich als aussagekräftige Inszenierung wirksam waren? Inwiefern waren sie innovativ für die Gattung Wallfahrtskirche? Wodurch setzten sie auch darüber hinaus neue Standards in der Sakralarchitektur ihrer Zeit? Prägend war in beiden Fällen ein weitreichender Umbau, der eine bereits bestehende Wallfahrt jeweils neu ordnete und inszenierte: im Fall von Polling die ‚renovatio‘ einer spätgotischen Hallenkirche, die in der hinzugesetzten Ostanlage alle kultisch-liturgischen Funktionen neu bestimmte; im Fall des Schönenbergs das wörtliche Um-Bauen einer seit Jahrzehnten bestehenden Gnadenkapelle mit der ersten Kirche des Vorarlberger Münsterschemas. Diese Varianten des architektonischen „Umhüllens“ liegen im Zweck der Wallfahrt begründet und sollen als spezifische Präsentationsformen frühneuzeitlicher Gnadenorte und vor dem Hintergrund des frühneuzeitlichen Sakralbaus neu bewertet werden. In enger Verzahnung der Teilprojekte werden unter dem Begriff des ‚Erfahrungsraums‘ sowohl das kultische Handeln als Individuum, Gruppe oder Amtsträger als auch die Wahrnehmung der aufwendigen visuellen wie akustischen Angebote zusammengefasst und hinsichtlich ihrer jeweiligen architektonischen Fassung analysiert. Auf der Basis ergiebiger, aber kunsthistorisch kaum ausgewerteter Quellen wird untersucht, wie die Heilserwartung in Kult, Architektur und Bildmedien konzeptualisiert wurde. Ziel sind zwei Monographien, die über die Fallstudien hinaus eine Vielzahl verwandter Sakralbauten neu in den Blick nehmen.
000261629 909CO $$ooai:juser.fz-juelich.de:928232$$pauthority$$pauthority:GRANT
000261629 909CO $$ooai:juser.fz-juelich.de:928232
000261629 980__ $$aG
000261629 980__ $$aAUTHORITY