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    <subfield code="a">FOR 5099: Reduktion der Komplexität von Nichtgleichgewichtssystemen</subfield>
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    <subfield code="a">Professor Dr. Gerhard Stock</subfield>
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    <subfield code="a">Deutsche Forschungsgemeinschaft</subfield>
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    <subfield code="a">Nichtgleichgewichtsprozesse sind sowohl in der Grundlagenforschung als auch in technologischen Anwendungen allgegenwärtig. Nichtsdestotrotz basiert die überwiegende Mehrheit der theoretischen Modellierung und Simulation komplexer Systeme auf der Annahme des thermodynamischen Gleichgewichts. Das Ziel der Forschungsgruppe (RU) besteht darin, einen systematischen Ansatz zur Modellierung von Dynamik und Dissipation in komplexen Systemen fernab des Gleichgewichts zu entwickeln. Zu diesem Zweck vereint die RU ein interdisziplinäres Konsortium von Forschern aus Physik, Materialwissenschaften und Ingenieurwesen mit langjähriger Expertise im Bereich der klassischen und quantenmechanischen Nichtgleichgewichtsphysik. Diese Expertise reicht von Nanostrukturen und Polymeren bis hin zu Biomolekülen und Materialien. Unter Einsatz eines breiten Spektrums dynamischer Methoden – von vollständig quantenmechanischen Ansätzen bis hin zu klassischen Simulationen – wird die RU Nichtgleichgewichtsphänomene in einer Vielzahl von Systemen untersuchen, darunter Transportprozesse in Nanostrukturen und Biomolekülen sowie verschiedene Arten von Reibung und anderen dissipativen Prozessen. Das übergeordnete Ziel der RU besteht darin, effiziente und präzise Theorien, Modelle und computergestützte Methoden zu entwickeln, die eine reduzierte Beschreibung verwenden, um Nichtgleichgewichtsprozesse in komplexen Systemen zu behandeln.</subfield>
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