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@PHDTHESIS{Voknandt:276666,
      author       = {Voknandt, Meiko Niklas and Langer, Christoph},
      othercontributors = {Reifarth, Rene},
      title        = {{N}eutroneneinfangsreaktionen kurzlebiger {I}sotope},
      school       = {Goethe University Frankfurt},
      type         = {Dissertation},
      reportid     = {GSI-2023-00285},
      pages        = {114 p.},
      year         = {2022},
      note         = {Dissertation, Goethe University Frankfurt , 2022},
      abstract     = {Die Entstehung der Elemente im Universum wird auf eine
                      Vielzahl von Prozessen zurückgeführt, die sowohl in
                      Urknall - als auch in stellaren Szenarien angesiedelt
                      werden. Die Kenntnis der dort ablaufenden Reaktionen und
                      deren Raten ermöglicht es die zugrundeliegenden Modelle
                      einzugrenzen und somit genauere Aussagen über die
                      Plausibilität der Szenarien zu treffen. Ein Teil dieser
                      Prozesse stützt sich auf Neutroneneinfänge an Atomkernen,
                      wodurch die Massezahl des Ausgangskerns erhöht wird.Die
                      Aktivierungsmethode ermöglicht die Bestimmung der
                      Wahrscheinlichkeit eines Neutroneneinfangs, sofern der
                      Zielkern eine detektierbare Radioaktivität aufweist. Die
                      experimentelle Untersuchung einer Reaktion mit einem
                      kurzlebigen Produktkern ist eine besondere Herausforderung,
                      da bei langen Aktivierungen zwar viele Einfänge
                      stattfinden, die meisten Produktkerne jedoch schon während
                      der Aktivierung zerfallen. Ein probates Mittel um genügend
                      Zerfälle des Produktkerns beobachten zu können ist die
                      zyklische Aktivierung, wobei die Probe in mehrfachen
                      Wiederholungen kurz bestrahlt und ausgezählt wird.Im Rahmen
                      dieser Arbeit wurden zwei verschiedene Anwendungen der
                      zyklischen Aktivierung behandelt.Eine vom Paul Scherrer
                      Institut Villigen bereitgestellte Probe von 10Be wurde am
                      TRIGA Reaktor der Johannes Gutenberg - Universität Mainz
                      mit Neutronen aktiviert. Über die Cadmiumdifferenzmethode
                      konnte der thermische und der epithermische Anteil der
                      Neutronen separiert werden und dadurch sowohl der thermische
                      Wirkungsquerschnitt als auch das Resonanzintegral für die
                      Reaktion 10Be(n,γ)11Be bestimmt werden.Am Institut für
                      Kernphysik der Goethe Universität Frankfurt wurde mit einem
                      Van - de - Graaff - Beschleuniger über die 7Li(p,n)7Be
                      Reaktion ein quasistellares Neutronenspektrum mit kBT ≈ 25
                      keV erzeugt. Für die zyklische Aktivierung von Proben wurde
                      die Infrastruktur in Form einer automatisiert ablaufenden
                      Vorrichtung zur Bestrahlung und Auszählung geplant und
                      umgesetzt. In diesem Rahmen wurden die über das Spektrum
                      gemittelten Neutroneneinfangsquerschnitte für verschiedene
                      Reaktionen bestimmt. Für 19F(n,γ)20F konnte der
                      Gesamteinfangsquerschnitt bestimmt werden. Für die Reaktion
                      45Sc(n,γ)46Sc wurde der partielle Wirkungsquerschnitt in
                      den 142,5 keV Isomerzustand gemessen. Aus der
                      115In(n,γ)116In Reaktion konnten die partiellen
                      Querschnitte in die Isomerzustände bei 289,7 keV, 127,3 keV
                      sowie den Grundzustand bestimmt werden.Außerdem wurde mit
                      einer Hafniumprobe die partiellen Einfangsquerschnitte in
                      den 1147,4 keV Isomerzustand von 178Hf und in den 375 keV
                      Isomerzustand von 179Hf gemessen.},
      cin          = {KRA},
      cid          = {I:(DE-Ds200)KRA-20150901OR349},
      pnm          = {612 - Cosmic Matter in the Laboratory (POF4-612) /
                      SUC-GSI-Frankfurt - Strategic university cooperation GSI-U
                      Frankfurt/M (SUC-GSI-FR) / HGS-HIRe - HGS-HIRe for FAIR
                      (HGS-HIRe)},
      pid          = {G:(DE-HGF)POF4-612 / G:(DE-Ds200)SUC-GSI-FR /
                      G:(DE-Ds200)HGS-HIRe},
      experiment   = {$EXP:(DE-Ds200)External_experiment-20200803$},
      typ          = {PUB:(DE-HGF)11},
      urn          = {urn:nbn:de:hebis:30:3-677785},
      url          = {https://repository.gsi.de/record/276666},
}