001     284055
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040 _ _ |a GEPRIS
|c http://gepris.its.kfa-juelich.de
150 _ _ |a Leistungsunterschiede in Kompetenztests in den Fächern Biologie und Chemie - die Rolle von Interesse und Motivation
|y 2013 - 2017
371 _ _ |a Professor Dr. Jürgen Mayer
371 _ _ |a Professorin Dr. Elke Sumfleth
371 _ _ |a Professor Dr. Maik Walpuski
450 _ _ |a DFG project G:(GEPRIS)234145582
|w d
|y 2013 - 2017
510 1 _ |a Deutsche Forschungsgemeinschaft
|0 I:(DE-588b)2007744-0
|b DFG
680 _ _ |a Ziel des Projekts ist die theoretische Erweiterung eines Modells zur Messung naturwissenschaftlicher Kompetenzen für Schülerinnen und Schüler der Sek. I um den aufgabenbezogenen Einfluss von Interesse und Motivation. Auf der Basis des ESNaS-Modells zur Evaluation der Bildungsstandards werden die Kompetenzbereiche Fachwissen und Bewerten jeweils in den Fächern Biologie und Chemie modelliert. Am Beispiel dieser Kompetenzbereiche soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit Interessensfaktoren nach dem Münchner-Interessenmodell sowie Motivationsfaktoren nach dem Erwartungs-mal-Wert-Modell intra- und interindividuelle Leistungsunterschiede in den Kompetenztests erklären. Es wird erwartet, dass sowohl Faktoren der unmittelbaren Leistungssituation (situationales Interesse, Testmotivation) als auch individuelle Faktoren (individuelles Interesse, fachbezogenes Fähigkeitsselbstkonzept) einen bedeutsamen Anteil an Leistungsvarianz der Kompetenz aufklären. Weiterhin werden Differenzen dieser Zusammenhänge zwischen den Kompetenzbereichen und Fächern erwartet.Als empirischer Zugang sind schriftliche Kompetenztests (Fachwissen, Bewerten) sowie Fragebögen (Interesse und Motivationsfaktoren) geplant. Daten werden an einer Stichprobe von 550 Schülerinnen und Schülern der Sek. I (9./10. Jg.) erhoben. Die erwarteten Befunde dienen (1) der Optimierung von naturwissenschaftlichen Kompetenztests, indem motivationale Valenzen von Testaufgaben systematisch kontrolliert werden können, (2) der Vorhersagekraft des ESNaS-Kompetenzmodells, da zwischen Kompetenz und motivationalen Einflussfaktoren differenziert werden kann, und (3) der Weiterentwicklung der Interessenmodellierung, da eine systematische Differenzierung von Fachinhalten, Kompetenzen und Kontexten in Bezug auf die nationalen Bildungsstandards vorgenommen wird.
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Marc 21