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    <subfield code="a">Etablierung der PET/MR- Enterografie mit [18F]-2-FDG für die Diagnostik von entzündlichen und malignen Dünndarmpathologien</subfield>
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    <subfield code="a">Professor Dr. Thomas Lauenstein</subfield>
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    <subfield code="a">Deutsche Forschungsgemeinschaft</subfield>
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    <subfield code="a">Erkrankungen, die den Dünndarm betreffen, sind der Diagnostik mittels Endoskop nur bedingt zugänglich. Aus diesem Grund wird bei den oft schwer verlaufenden Erkrankungen auf aussagekräftige, bildgebende Verfahren gesetzt, an deren Weiterentwicklung wir uns seit Jahren konstant beteiligen. Eine häufige, entzündliche Darmerkrankung mit meist chronisch rezidivierendem Verlauf ist der Morbus Crohn (geschätzte Prävalenz: 120-200 auf 100.000 Einwohner). Für die Beurteilung des Dünndarms werden nicht-invasive radiologische sowie nuklearmedizinische Techniken wie die Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) oder die Positronen-Emissions-Tomografie (PET) mit 18F-Fluordesoxyglukose (18F-FDG) erfolgreich eingesetzt. Bislang erfolgt die Identifizierung entzündlicher Prozesse durch die Kombination der PET mit der Computer-Tomographie (CT), deren höhere Diagnosesicherheit in zurückliegenden Arbeiten durch uns bestätigt werden konnte. Weiterentwicklungen der Technik ermöglichen seit kurzem die Kombination der PET mit der MRT in einem Gerät. Durch diese Kombination ergibt sich neben dem exzellenten Weichteilkontrast der MRT eine deutliche Reduzierung der Strahlenexposition im Vergleich zur PET/CT. Mithilfe des seit Anfang 2012 in unserem Institut installierten PET/MRT ist es unser Ziel, die Leistungsfähigkeit in der Diagnostik von Dünndarmpathologien, beginnend bei Patienten mit Morbus Crohn zu evaluieren. In einem zweiten Schritt soll das ensprechende Untersuchungsprotokoll für weitere Dünndarmpathologien, die akute Abstoßungsreaktion Graft-versus-Host-Disease (GVHD) und Gastrointestinale Stromatumoren (GIST) evaluiert werden. Vorarbeiten zu anderen Erkrankungen lassen vermuten, dass sich deutliche Vorteile für die Primärdiagnostik oder ein Monitoring im Therapieverlauf ergeben, weshalb die Methodik in die klinische Anwendung gebracht werden sollte. Auf diesem Weg könnten künftige Patienten möglichst früh von einer Technik profitieren, welche die deutlich geringere Strahlenexposition aufweist, indem die indizierte PET/CT durch das PET/MRT ersetzt wird.</subfield>
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