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000287795 150__ $$aSFB 1167: Macht und Herrschaft - Vormoderne Konfigurationen in transkultureller Perspektive$$y2016 - 2021
000287795 371__ $$aProfessor Dr. Matthias Becher
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000287795 5101_ $$0I:(DE-588b)2007744-0$$aDeutsche Forschungsgemeinschaft$$bDFG
000287795 680__ $$aUnter dem Eindruck weltweit zunehmender Verflechtung und Vernetzung in nahezu allen Lebensbereichen liegt der Fokus vieler geschichts- und kulturwissenschaftlicher Betrachtungen auf der sogenannten Moderne. In den letzten Jahren hat sich jedoch gezeigt, dass die unter dem Stichwort "Globalisierung" subsumierten Prozesse ohne eine Analyse der überkommenen politisch-gesellschaftlichen Organisationsformen nicht adäquat verstanden werden können. Eminente Bedeutung kommt vor allem den transkulturellen sowie transepochalen Analysekategorien "Macht" und "Herrschaft" zu. Der geplante SFB 1167 widmet sich daher dezidiert vormodernen Konfigurationen von Macht und Herrschaft in Asien, Europa und dem nördlichen Afrika in transkultureller Perspektive. Integraler Bestandteil der geplanten phänomenologischen Beschreibung ist das Offenlegen der Interdependenz von "gelebter", faktisch etablierter Ordnung auf der einen und ihrer Wahrnehmung, Darstellung und Kommentierung auf der anderen Seite. Dabei soll der bislang ubiquitäre Eurozentrismus bei der Beschäftigung mit Macht und Herrschaft überwunden oder zumindest nivelliert werden, indem die Grenzen, die die im europäischen Wissenschaftsbetrieb entstandenen Fachkulturen gesetzt haben, in Frage gestellt werden und stattdessen ein transkultureller Ansatz zur Beschreibung von Macht und Herrschaft erarbeitet wird. Die untersuchten Kulturräume werden dabei nicht als monolithische Einheiten betrachtet, sondern als hybride Gebilde, die stets vielseitigen Einflüssen unterworfen sind und selbst Impulse zu Veränderungen geben. Das Ziel des geplanten SFB 1167 ist es, zu einer möglichst umfassenden Phänomenologie von vormoderner Macht und Herrschaft zu gelangen.
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