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000289434 150__ $$aStress und vaskuläres Risiko Zusammenhänge zwischen endothelialer Dysfunktion, Telomeraseaktivität, gesteigerter Schadenssuszeptibilität des Gehirns und Hyperaktivität der neuroendokrinen Stressachse$$y2014 - 2018
000289434 371__ $$aProfessorin Dr. Karen Gertz
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000289434 5101_ $$0I:(DE-588b)2007744-0$$aDeutsche Forschungsgemeinschaft$$bDFG
000289434 680__ $$aAffektive Erkrankungen und psychosozialer Stress begünstigen das Auftreten vaskulärer Ereignisse wie Myokardinfarkt oder Schlaganfall. Außerdem gehen sie nach einer ischämischen Schädigung mit gesteigerter Morbidität und Mortalität einher und verschlechtern die funktionelle Wiederherstellung. Die Auswirkungen von Stress auf das Gefäßsystem sollen hier an zwei etablierten murinen Stressmodellen (chronisches Stressmodell und maternal-deprivation-Paradigma) bearbeitet werden. In früheren Untersuchungen der Arbeitsgruppe konnte bereits gezeigt werden, dass chronischer Stress in einem etablierten vaskulären Läsionsmodell (Schlaganfallmodell) die ischämische Schädigung vergrößert. Die Kernhypothese des Versuchsvorhabens lautet, dass chronischer Stress zu endothelialer Dysfunktion und damit zu einer besonderen Vulnerabilität gegenüber vaskulären Ereignissen führt. Als eine wesentliche molekulare Ursache der endothelialen Dysfunktion postulieren wir eine gestörte Telomeraseaktivität im Endothel gestresster Tiere mit sekundären Veränderungen in DNA-Schadens-Signalwegen, gesteigerter Apoptose und der verminderten Fähigkeit des Endothels, auf einen ischämischen Stimulus hin zu proliferieren. Als zentralen Mechanismus, der die Stresseffekte auf das Endothel vermitteln könnte, wollen wir die Dysregulation der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden (HPA) Achse in gestressten Tieren untersuchen. Schließlich wollen wir mittels eines zelltypspezifischen lentiviralen Systems die Expression der Proteinkomponente des Enzyms Telomerase (TERT) modulieren, um so die stressvermittelten Effekte auf das Endothel weiter mechanistisch zu prüfen.
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