001     290468
005     20240928180646.0
024 7 _ |a G:(GEPRIS)272761853
|d 272761853
035 _ _ |a G:(GEPRIS)272761853
040 _ _ |a GEPRIS
|c http://gepris.its.kfa-juelich.de
150 _ _ |a QCD Thermodynamik mit Isospindichte und Magnetfeldern
|y 2015 - 2021
371 _ _ |a Professor Dr. Gergely Endrödi
450 _ _ |a DFG project G:(GEPRIS)272761853
|w d
|y 2015 - 2021
510 1 _ |a Deutsche Forschungsgemeinschaft
|0 I:(DE-588b)2007744-0
|b DFG
680 _ _ |a Quantenchromodynamik (QCD) ist die Theorie der starken Wechselwirkung, die beschreibt, wie Hadronen (z.B. Protonen und Neutronen) aus Quarks und Gluonen aufgebaut sind. Die QCD hat ein nicht-triviales Phasendiagramm bezüglich Temperatur und Dichte, mit mindestens zwei sehr unterschiedlichen Phasen: einer hadronischen Phase bei niedrigen Temperaturen und einer Plasma-Phase bei hohen Temperaturen, dem sogenannten Quark-Gluon Plasma. Die Eigenschaften dieser Phasen spielen eine wichtige Rolle für mehrere physikalische Systeme: die Entwicklung des frühen Universums, das Verhalten der Materie im Kern von Neutronensternen und die Beschreibung von Schwerionen-Kollisionen. Die maßgeblichen Phänomene spielen sich in diesen Fällen bei nicht-verschwindender Temperatur, Teilchendichte und/oder elektromagnetischem Hintergrundfeld ab. Nehmen diese Zustandsparameter asymptotisch hohe Werte an, darf Störungstheorie verwendet werden, um die QCD-Thermodynamik zu untersuchen. Dagegen sind im Bereich des Phasenübergangs nicht-störungstheoretische Verfahren nötig.Die optimale Methode, um QCD bei nicht-verschwindender Temperatur und nicht-verschwindendem magnetischen Hintergrundfeld zu beschreiben, ist die numerische Monte-Carlo Simulation der diskretisierten Theorie. In der Tat wurden die meisten unserer Kenntnisse über den entsprechenden Bereich des Phasendiagramms durch QCD Gittersimulationen gewonnen. Allerdings ist die Gitterimplementation bei nicht-verschwindender Dichte wegen des Problems der komplexen Wirkung (des sogenannten sign-Problems) bekannterweise schwierig. Deshalb lassen sich nur spezielle Fälle, wie z.B. nicht-verschwindende Isospindichte auf dem Gitter direkt simulieren.Das vorliegende Projekt beabsichtigt, QCD-Thermodynamik in Gegenwart von Isospindichten und magnetischen Hintergrundfeldern auf dem Gitter zu untersuchen. Ein Teil des Projekts ist der Bestimmung des QCD-Phasendiagramms für nicht-verschwindende Isospindichte gewidmet. Die relevanten Effekte dabei sind Pion-Kondensation bei niedriger Temperatur und hoher Dichte - ein wichtiges Konzept für Neutronensterne - sowie das Dasein eines kritischen Endpunkts bei mittleren Dichten - ein Phänomen hochinteressant für Schwerionen-Kollisionen. Außerdem werden neue Observablen untersucht, um das QCD Phasendiagramm bei nicht-verschindender Magnetfeldern und Isospindichte zu bestimmen. Schließlich wird eine neuartige Methode entwickelt, um den hadronischen Beitrag zum anomalen magnetischen Moment des Myons zu messen.
909 C O |o oai:juser.fz-juelich.de:957211
|p authority:GRANT
|p authority
909 C O |o oai:juser.fz-juelich.de:957211
980 _ _ |a G
980 _ _ |a AUTHORITY


LibraryCollectionCLSMajorCLSMinorLanguageAuthor
Marc 21