DFG project G:(GEPRIS)278045702

KFO 306: Primär Sklerosierende Cholangitis

CoordinatorProfessor Dr. Ansgar W. Lohse ; Professor Dr. Marcus Altfeld ; Professor Dr. Michael Amling ; Dr. Roja Barikbin ; Dr. Tanja Bedke, Ph.D. ; Professor Dr. Stefan Bonn ; Professor Dr. Andre Franke ; Dr. Tobias Fuchs ; Professor Dr. Nicola Gagliani, Ph.D. ; Professor Dr. Jörg Heeren ; Professor Dr. Johannes Herkel ; Professor Dr. Samuel Huber ; Privatdozent Dr. Harald Ittrich ; Professor Dr. Thorsten Schinke, Ph.D. ; Professorin Dr. Gisa Tiegs ; Dr. Christina Weiler-Normann ; Privatdozent Dr. Jin Yamamura ; Professor Dr. Christoph Schramm
Grant period2016 - 2022
Funding bodyDeutsche Forschungsgemeinschaft
 DFG
IdentifierG:(GEPRIS)278045702

Note: Die Primär Sklerosierende Cholangitis (PSC) ist eine relativ seltene, chronisch progressive Erkrankung der Gallengänge, die im Lauf der Jahre zur Leberzirrhose führt, aber auch zur Entwicklung eines Cholangiokarzinoms (CCA). Es gibt derzeit keine effektive Therapie dieser Erkrankung. Die Lebenserwartung der Patienten ist durch die Zirrhoseentwicklung und das hohe Risiko hepatobiliärer Malignome eingeschränkt, die Lebensqualität aber auch durch die Entwicklung von Komplikationen, wie der PSC-assoziierten Osteoporose. Die PSC ist durch Entzündung und Fibrose der intra- und/oder extrahepatischen Gallengänge gekennzeichnet und durch eine starke Assoziation mit einer besonderen Form einer entzündlichen Darmerkrankung, meist im Sinne einer PSC-assoziierten Pancolitis. Dies legt nahe, dass die mucosalen Oberflächen in Gallengängen und im Darm eine wichtige Rolle in der Pathogenese der Erkrankung spielen. In den letzten Jahren ist deutlich geworden, dass das Mikrobiom für die mucosale Immunhomöostase essentiell ist. In der KFO306 untersuchen wir die Pathogenese der PSC, um zukünftig effektive Therapien für diese Erkrankung entwickeln zu können. Wir postulieren, dass Veränderungen in bestimmten Populationen von Lymphozyten im Zusammenspiel mit dem intestinalen und biliären Mikrobiom an der Entstehung und am progredienten Verlauf der Erkrankung beteiligt sind. Aufbauend auf unseren Vorarbeiten werden wir die funktionelle Bedeutung dieser Assoziationen für die Entstehung, den Verlauf und die Komplikationen der Erkrankung in Patienten, aber auch in entsprechenden Mausmodellen untersuchen. Dies werden wir erreichen durch die Vernetzung und örtliche Fokussierung ausgewiesener klinischer und Grundlagenwissenschaftler aus den Bereichen Hepatologie, Immunologie sowie aus der Mikrobiomforschung und Bioinformatik.
   

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 Record created 2023-01-31, last modified 2024-09-28