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000299410 150__ $$aWelche Prozesse und tektonischen Abläufe formten den Nordrand der kanadischen Arktis?$$y2017 - 2021
000299410 371__ $$aProfessorin Dr. Cornelia Spiegel
000299410 450__ $$aDFG project G:(GEPRIS)387983493$$wd$$y2017 - 2021
000299410 5101_ $$0I:(DE-588b)2007744-0$$aDeutsche Forschungsgemeinschaft$$bDFG
000299410 680__ $$aDer nördlichste Rand des nordamerikanischen Kontinents besteht aus dem Pearya Terrain der Ellesmere Insel, einer Gegend, die schwer erreichbar und wenig erforscht ist. Im Zuge verschiedener Arktis-Expeditionen der BGR konnten wir Struktur und Geomorphologie Pearyas und angrenzender Gebiete im Feld studieren und engmaschig für thermochronologische Untersuchungen beproben. Modellierungen thermischer Geschichten auf der Grundlage erster Apatit-Spaltspur- und (U-Th-Sm)/He (AFT & AHe) -Daten zeigen dass Pearya seit dem Eozän km-mächtige Abtragung erfahren hat. Darüber hinaus legen sie nahe, dass noch isoliertere Gebiete der Arktis, wie der zentrale Arktische Ozean und der Sibirische Schelf, eine ähnliche Abtragungsgeschichte wie Pearya erlebt haben. Die Untersuchung der Pearya-Proben kann geodynamische Prozesse, die die wenig verstandene tektonische Entwicklung der Arktis potentiell dominiert haben, besser erfassen. Für das hier beantragte Projekt planen wir, Pearya anhand verschiedener thermochronologischer Datierungs¬methoden zu untersuchen. Auf Grundlage dieser Daten erwarten wir, drei Hauptergebnisse ableiten zu können: 1) ein besseres Verständnis von Ausmaß, sowie zeitlicher und räumlicher Entwicklung der känozoischen Eureka Deformation entlang der Ellesmere Insel und in anderen Bereichen der Arktis; 2) ein verbessertes Verständnis der Entwicklung von Intraplatten-Orogenen, vor allem in Hinblick auf den Einfluss aus früheren Orogenesen ererbter krustaler Eigenschaften. Diese lassen sich beispielhaft am Eureka Intraplatten-Orogen auf der Ellesmere Insel studieren; 3) ein verbessertes Prozessverständnis der Wirksamkeit glazialer Erosion in tektonisch inaktiven Landschaften sowie zum Einfluss lithologischer Unterschiede auf die Erosionseffizienz. Die Ergebnisse des hier vorgeschlagenen Projekts werden zum einen neue Einblicke in die känozoische plattentektonische Entwicklung der Arktis erlauben, zum anderen zum generellen Verständnis beitragen, welche Prozesse die Abtragung von Gebirgen steuern.
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