DFG project G:(GEPRIS)388145982

Caching in zukünftigen mobilen Netzwerken: Die Nutzung von Speicher zur Überwindung des Bandbreitenmangels

CoordinatorProfessor Dr.-Ing. Aydin Sezgin
Grant period2017 - 2023
Funding bodyDeutsche Forschungsgemeinschaft
 DFG
IdentifierG:(GEPRIS)388145982

Note: Mit dem Aufkommen der Mobiltelefonie, ergänzt durch die Verfügbarkeit von wirtschaftlichen Infrastruktur-Elementen, wurde dem Nutzer die Möglichkeit gegeben, für alltägliche Aufgaben drahtlose Kommunikation einzusetzen. Durch die Weiterentwicklung dieser Technologien entstehen z.B. das Internet der Dinge (IoT) oder Standards wie 5G, welche dem Benutzer zu jeder Zeit und an jedem Ort den Zugang zu Informationen ermöglichen. Allerdings ist die drahtlose Übertragung von Informationen anfällig für Lauschangriffe, weshalb die Sicherheit ein integraler Bestandteil bei dem Entwurf von modernen Kommunikationsarchitekturen ist. In diesem Projekt wollen wir von der klassischen Herangehensweise an die Kryptografie Abstand nehmen, bei der Sicherheitsprobleme in den oberen Schichten des Protokollstacks angegangen werden. Stattdessen soll eine Vorgehensweise entwickelt werden, welche die Eigenschaften der Bitübertragungsschicht (Physical Layer) ausnutzt, um die Informationen zu sichern. Diese soll entweder separat oder als ergänzende Sicherheit in gängigen Kommunikationssystemen implementiert werden können.In dem geplanten Projekt beabsichtigen wir, einen speziellen Broadcast-Kanal zu betrachten, bei dem die Empfänger miteinander kommunizieren können. Das Konzept der senderseitigen Koorperation, bei dem die Sender ihre Ressourcen teilen, um Informationen an eine zentrale Einheit zu senden, ist bereits weitesgehend erforscht. Das Problem der empfangsseitigen Koorperation ist hingegen relativ neu und dementsprechend von großem Forschungsinteresse.Das Ziel dieses Projektes ist es, gewisse Aspekte der Koorperation von Empfängern in einem Broadcast-Kanal unter praktischen Einschränkungen zu untersuchen. Im Besonderen planen wir, die Rolle verschiedener Ausprägungen von Zustandsinformationen zu untersuchen. Dazu gehören z.B. Kausalität, strikte Kausalität und Nicht-Kausalität.
   

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 Record created 2023-01-31, last modified 2024-09-28