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000299483 150__ $$aTektonische Deformation und Paläostressfeld Entwicklung des westlichen Pearya Terranes, kanadische Arktis$$y2017 - 2021
000299483 371__ $$aDr. Christian Brandes
000299483 450__ $$aDFG project G:(GEPRIS)388373716$$wd$$y2017 - 2021
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000299483 680__ $$aVerschiedene plattentektonische Modelle wurden entwickelt um die Entstehung und den Zerfall des Superkontinents Pangäa zu beschreiben. Es gibt unterschiedliche Modelle und sie enthalten Unsicherheiten, die u.a. durch die geringe Datenbasis und Komplexität der Geologie der Arktis verursacht werden. Um diese Unsicherheiten zu reduzieren und ein ganzheitliches Modell der geologischen Entwicklung der Arktis zu entwickeln ist es nötig die räumliche und zeitliche Entwicklung der zirkum-arktischen Falten- und Überschiebungsgürtel zu analysieren. In diesem Zusammenhang ist das beantragte Projekt verankert. Untersuchungsgebiet ist das sogenannte Pearya Terrane, das den nördlichen Teil von Ellesmere Island in der kanadischen Hocharktis bildet. Dieses Terrane dockte im späten Silur oder im frühen Karbon an Laurentia an und ist ein Schlüsselelement für das Verständnis der geodynamischen Entwicklung der Arktis, aber die Kenntnis über den strukturellen Aufbau ist noch sehr eingeschränkt und nur in wenige Studien untersucht worden. Das Untersuchungsgebiet wurde von mindestens drei tektonischen Phasen überprägt, der kaledonischen Gebirgsbildung im Silur, der Ellesmerischen Deformation im Spätpaläozoikum und der Eurekan Deformation im Paläogen. Das Projektziel ist die Analyse des Deformationsstils innerhalb des westlichen Teils des Pearya Terranes und die Abgrenzung einzelner Deformationsphasen basierend auf Paläospannungsanalysen. Die Ergebnisse sollen helfen, den Aufbau der Arktis vor dem Zerfall des Superkontinents Pangäa und die Öffnung des arktischen Ozeans begleitet von der Bildung der zirkum-arktischen Sedimentbecken, besser zu verstehen. Die diesem Projekt zugrundeliegende Expedition wird von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) im Rahmen des CASE (Circum Arctic Structural Events) Programms organisiert und durchgeführt.
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