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|c http://gepris.its.kfa-juelich.de
150 _ _ |a Zwischen Ahnenkult und Humangenetik. Genealogie als diskursive und methodische Grundlage der Wissenschaft von der Vererbung, ca. 1860-1945
|y 2007 - 2012
371 _ _ |a Dr. Bernd Gausemeier
450 _ _ |a DFG project G:(GEPRIS)40710559
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|y 2007 - 2012
510 1 _ |a Deutsche Forschungsgemeinschaft
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|a SPP 1143: Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Deutschland im internationalen Zusammenhang im späten 19. und im 20. Jahrhundert
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680 _ _ |a Wissen über Vererbung basiert auf genealogischem Wissen. Nicht nur die frühesten Formen von Vererbungswissenschaft haben sich auf der Grundlage genealogischer Methoden entwickelt, auch die Eugenik und Humangenetik des 20. Jahrhunderts sind ohne sie nicht denkbar. Genealogie – verstanden als Gesamtheit der Methoden zur Anordnung familiärer Daten – ist insofern eine grundlegende Methode der Lebenswissenschaften; da sie aber ursprünglich zur Kennzeichnung von rechtlichen Verhältnissen und „ererbtem“ Status diente, ist sie zugleich als soziale Praxis zu betrachten. Eben weil sie eine Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Wissenschaft, aber auch zwischen Natur- und Geisteswissenschaften bildet, bietet sie einen Ansatzpunkt, die sozialen und kulturellen Dimensionen des Phänomens Vererbung zu verstehen. Das Projekt thematisiert einerseits die Genealogie als wissenschaftliche Praxis, welche die Konzepte über Vererbung beim Menschen im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert entscheidend prägte. Andererseits soll Genealogie als interdisziplinäres Diskursfeld betrachtet werden, auf dem sich das moderne Vererbungsdenken erst herausbildete.
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Marc 21