% IMPORTANT: The following is UTF-8 encoded. This means that in the presence
% of non-ASCII characters, it will not work with BibTeX 0.99 or older.
% Instead, you should use an up-to-date BibTeX implementation like “bibtex8” or
% “biber”.
@PHDTHESIS{Quartieri:347954,
author = {Quartieri, Martina},
title = {{D}eveloping a {P}rotocol for {I}n {V}itro
{C}haracterization of {C}irculating {C}ancer {S}tem
{C}ell-like {C}ells},
school = {Technische Universität Darmstadt},
type = {Dissertation},
address = {Darmstadt},
publisher = {Technische Universität Darmstadt},
reportid = {GSI-2024-00018},
pages = {117 p.},
year = {2023},
note = {Veröffentlicht unter CC BY-SA 4.0 International;
Dissertation, Technische Universität Darmstadt, 2023},
abstract = {Krebs ist weltweit die häufigste Todesursache, und trotz
der in den letzten Jahrzehnten erzielten
Therapieverbesserungen sind Tumorrezidive und Metastasen
nach wie vor das größte Problem für den Therapieerfolg.
Tumore zeichnen sich durch eine heterogene Zellpopulation
aus, die auf die sich rasch entwickelnde dynamische
Mikroumgebung des Tumors zurückzuführen ist. Die
Blutgefäße, die sich während der Tumorbildung bilden,
weisen eine desorganisierte Struktur auf, die zur
Entwicklung einer hypoxischen Umgebung im Tumor beiträgt.
Eine solche Mikroumgebung führt zur Entwicklung einer
Subpopulation von Tumorzellen, die einen mesenchymalen
Phänotyp aufweisen und in das Blut und die Lymphgefäße
einwandern können. Bei diesen Zellen handelt es sich um
die zirkulierenden Krebsstammzellen (CCSCs), die
strahlenresistent sind und folglich für die
Metastasenbildung verantwortlich sind. CCSCs verfügen
über Marker, die für die Migration und
Stammzelleneigenschaft (CD133), die Resistenz gegen Anoikis
(Trk B), den programmierten Zelltod, und die Immunabwehr
(CD47) entscheidend sind. Die Hypoxie trägt dazu bei, die
Stammzellenkapazität zu simulieren und die Subpopulation
der CD133-positiven Zellen zu selektieren. Darüber hinaus
sind diese Zellen strahlenresistent und eine weitere
Selektion ist möglich, nachdem sie ionisierender Strahlung
ausgesetzt wurden. Idealerweise würde ihre Isolierung,
Kultivierung und Charakterisierung in vitro die
Möglichkeit bieten, das Wissen über die für die
Metastasenbildung verantwortlichen Mechanismen zu erweitern.
Es ist jedoch technisch äußerst anspruchsvoll, sie im
Blutkreislauf zu identifizieren, da sie nur in geringer Zahl
im Blutkreislauf vorhanden sind. Zu diesem Zweck haben wir
in dieser In-vitro-Studie unter Verwendung von Hypoxie (akut
und chronisch) und ionisierender Strahlung (4 Gy
Röntgenstrahlung) Zellen mit einem CCSC-ähnlichen
Phänotyp für die weitere Charakterisierung ausgewählt.
Wir haben versucht, diese Zellen ex vivo aus dem Blut der
Tiere zu isolieren und zu charakterisieren. Dabei
untersuchten wir die Expression der CD133- und CD47-Marker
zwischen Primärtumor und Metastasen durch histologische
Analyse von Proben, die im In-vivo-Mausexperiment gewonnen
wurden.},
cin = {BIO},
cid = {I:(DE-Ds200)BIO-20160831OR354},
pnm = {633 - Life Sciences – Building Blocks of Life: Structure
and Function (POF4-633) / SUC-GSI-Darmstadt - Strategic
university cooperation GSI-TU Darmstadt (SUC-GSI-DA)},
pid = {G:(DE-HGF)POF4-633 / G:(DE-Ds200)SUC-GSI-DA},
experiment = {$EXP:(DE-Ds200)Biophysics_no_LSRF/EXP-20200803$},
typ = {PUB:(DE-HGF)11},
urn = {urn:nbn:de:tuda-tuprints-263460},
doi = {10.26083/TUPRINTS-00026346},
url = {https://repository.gsi.de/record/347954},
}