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000351482 150__ $$aHormonelle Suszeptibilität bei Migräne: Eine multimodale Evaluation im Verlauf des Menstruationszyklus$$y2024 -
000351482 371__ $$aDr. Bianca Raffaelli
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000351482 680__ $$aMigräne ist eine häufige und beeinträchtigende Kopfschmerzerkrankung, die Frauen wesentlich häufiger betrifft als Männer. Bei Frauen sind Migräneattacken nicht nur häufiger, sondern auch länger und intensiver, insbesondere rund um die Menstruation. Die Ursachen für diese geschlechtsspezifischen Unterschiede sind komplex und noch nicht ausreichend erforscht. Es wird vermutet, dass Schwankungen der Sexualhormone im Verlauf des Menstruationszyklus die Anfälligkeit für Migräneattacken beeinflussen können, aber die genauen Mechanismen und Zusammenhänge sind noch unbekannt. In der Migränepathophysiologie spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, darunter die Aktivierung inflammatorischer Signalwege wie der Calcitonin Gene-Related Peptid (CGRP)-Signalweg, (mikro)vaskuläre Veränderungen und funktionelle Veränderungen in der zentralen Erregbarkeit des Gehirns. Das Ziel dieses Projekts ist es, die Wechselwirkungen zwischen Geschlechtshormonen und verschiedenen Aspekten der Migränepathophysiologie bei Frauen in zwei unterschiedlichen Phasen des Menstruationszyklus zu charakterisieren: während der perimenstruellen Phase, in der die Östrogenspiegel niedrig sind, und der periovulatorischen Phase, in der die Östrogenspiegel hoch sind. Das Vorhaben umfasst zwei Studien. In der ersten Studie wird CGRP intravenös verabreicht, um Migräneattacken in verschiedenen Phasen des Menstruationszyklus bei Frauen mit Migräne hervorzurufen. Dabei handelt es sich um eine doppelblinde, placebokontrollierte Studie im Cross-over-Design. Die zweite Studie untersucht eine breite Palette von (mikro)vaskulären Parametern in den beiden Zyklusphasen, u.a. endothelialer Mikrovesikel, Änderungen des dermalen Blutflusses nach lokaler Hyperämie und arterieller Steifigkeit. Darüber hinaus werden Änderungen der Hirnstammexzitabilität mittels des nozizeptiven Blinkreflexes gemessen. Insgesamt zielt dieses Projekt darauf ab, ein besseres Verständnis für die Wechselwirkungen zwischen Geschlechtshormonen und der Migränepathophysiologie bei Frauen in verschiedenen Phasen des Menstruationszyklus zu gewinnen. Angesichts der erheblichen Belastung, die Migräne für Frauen im gebärfähigen Alter darstellt, ist es höchste Zeit, diese Forschungslücken zu schließen. Die in diesem Projekt vorgestellten Studien tragen dazu bei, dies durch einen hypothesengesteuerten Ansatz und vielfältige Methoden und Studiendesigns zu erreichen.
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