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    <subfield code="a">Peripherer Imperialismus? Herrschaft über den Boden in der ungarischen und tschechoslowakischen Karpatenukraine (1867–1939)</subfield>
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    <subfield code="a">Dr. Felix Jeschke</subfield>
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    <subfield code="a">Deutsche Forschungsgemeinschaft</subfield>
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    <subfield code="a">Das beantragte Forschungsprojekt geht von der These aus, dass die Geschichte Ostmitteleuropas in der zweiten Hälfte des 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auch aus der Perspektive der Imperiengeschichte erzählt werden muss. Denn ostmitteleuropäische Staaten wie Ungarn und die Tschechoslowakei waren Teil eines transnationalen imperialen Herrschaftskontextes. Diese Annahme soll anhand einer Untersuchung der land- und forstwirtschaftlichen Modernisierungsprojekte begründet werden, die Ungarn und die Tschechoslowakei von 1867 bis 1939 in der Karpatenukraine durchführte. Im Zentrum steht die diachrone, transimperiale Untersuchung der ungarischen „Gebirgsaktion“ (hegyvidéki akció) und der tschechoslowakischen Bodenreform. Es werden drei miteinander verbundene Forschungsstränge verfolgt: a) Wissensproduktion, b) Herrschaftsstrukturen und c) imperiale Akteure. Die Karpatenukraine wird dabei als imperiale „Kontaktzone“ (Mary Louise Pratt) aufgefasst, in der Gesellschaftsgruppen in einer asymmetrischen Machtkonstellation aufeinandertrafen. Ziel des Projektes ist es, die Beziehungen zwischen Budapest/Prag und der Karpatenukraine sowie zwischen den Gruppen innerhalb der Karpatenukraine zu untersuchen und auf dieser Grundlage die Resonanz dieser Modernisierungsinitiativen mit zeitgenössischen imperialen und kolonialen Projekten zu bewerten.</subfield>
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