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005     20260520173146.0
024 7 _ |a G:(GEPRIS)5472147
|d 5472147
035 _ _ |a G:(GEPRIS)5472147
150 _ _ |a SPP 1174: Deep Metazoan Phylogeny - Stammesgeschichte der Großgruppen der Tiere
|y 2005 - 2011
371 _ _ |a Professor Dr. Johann Wolfgang Wägele
450 _ _ |a DFG project G:(GEPRIS)5472147
|w d
|y 2005 - 2011
510 1 _ |0 I:(DE-588b)2007744-0
|a Deutsche Forschungsgemeinschaft
|b DFG
680 _ _ |a Das Schwerpunktprogramm kombiniert Ressourcen und Expertise, um wichtige Aspekte der Stammesgeschichte der Tiere, aber auch Prozesse der molekularen Evolution und der historischen Prozesse der Evolution von Phänotypen zu rekonstruieren. Im Brennpunkt stehen die Verwandtschaftsverhältnisse zwischen Taxa, die üblicherweise als Stämme klassifiziert werden. Publikationen der letzten Jahre, in denen Ergebnisse auf der Grundlage der Analyse morphologischer oder molekularer Daten oder Kombinationen davon vorgestellt werden, sind extrem widersprüchlich, teils weil die Datenqualität nicht überprüft wurde, teils weil Evolutionsprozesse nicht verstanden sind. Die Ecdysozoa -Hypothese kombiniert beispielsweise die Taxa Nematoda und Arthropoda in einem Monophylum und steht im Widerspruch zur Articulata -Hpyothese, einem Monophylum mit Anneliden und Arthropoden. Erstere ist vorwiegend mit molekularen Daten begründet worden, deren Signal : Rauschen-Verhältnis unpubliziert blieb, letztere wird mit morphologischen Beobachtungen untermauert. Die Widersprüche verunsichern derzeit alle Biologen, die für ihre Forschung korrekte Phylogenien voraussetzen müssen, sowie Lehrer oder beispielsweise die Autoren von Lehrbüchern. Das Schwerpunktprogramm bringt Experten für verschiedene Tiergruppen, Morphologen, Paläontologen, Molekularsystematiker und Informatiker zusammen. Durch Kombination der Kenntnisse dieser verschiedenen Spezialisten kann im Schwerpunktprogramm ein Datensatz erhalten werden, der in Qualität und Umfang alles bisher Publizierte deutlich übersteigt. Die erwarteten synergistischen Effekte werden die Ausbildung und die Qualität der Forschungsergebnisse des wissenschaftlichen Nachwuchses deutlich verbessern. Im Schwerpunktprogramm wird besonders Wert auf Verfahren zur Bewertung der Datenqualität gelegt. Es wird zum Wachsen der Genbanken beitragen und erstmalig auch morphologische Daten systematisch in einer neuen Form von Datenbank erfassen. Die Fachrichtungen Systematik und Biodiversitätsforschung haben in den letzten 30 Jahren erheblich an Fachpersonal verloren, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Das Schwerpunktprogramm wird dazu beitragen, eine neue Generation von Wissenschaftlern heranzuziehen, die mit modernen Werkzeugen der Phylogenetik vertraut sind. Dieses Schwerpunktprogramm unterscheidet sich von anderen in der Notwendigkeit strikter Koordination einzelner Vorhaben. Das Ziel einer gemeinschaftlichen Datenanalyse kann nur erreicht werden, wenn alle Daten verzahnbar sind.
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Marc 21